Menu

Handball Archiv Berichte

 

2016

battre on 12.9.2016

, zuletzt modifiziert von Administrator am 28.10.2016 um 11:04

 

Spielbericht 10.9.2016: 

TG Schildesche - HSG Quelle/Ummeln 28:28 (14:15)

Die Gäste, die die gesamte Spielzeit mit bis zu vier Treffern führten, stellten das Torewerfen knapp vier Minuten zu früh ein. So glichen die knapp besetzten Hausherren das 26:28 in der Schlussphase noch aus. TG: Venkord (8), Spädt (7/3), Ebert (3), Göldner, Lenzen (je 2), Rüdiger, Sundermann, Beuting, Tohermes. HSG: Schubert (12/6), Ali (9), Schueler, Halbgebauer (je 2), Müller, Gillmann, GerthTG Schildesche - HSG Quelle/Ummeln 28:28 (14:15).

Quelle: Neue Westfälische

Spielbericht 17.9.2016:

Herford - TG Schildesche 22:24 (10:11)

Die unter extrem Verletzungspech leidenden Herforder, die schon in der Vorbereitung aus Personalmangel einige Spiele hatten absagen müssen, traten auch zum Meisterschaftsspiel stark Ersatz geschwächt an. In der Deckung zeigten sie noch eine durchaus ansprechende Leistung, im Angriff aber klappte das Zusammenspiel gar nicht, zudem wurde eine Reihe bester Möglichkeiten ausgelassen. "Dabei war in dem Spiel mehr drin", ärgerte sich Trainer Frank Düning. Nach dem 10:10 kam der VfL nie mehr zum Ausgleich. Torwart Roman Prieb hielt stark. 

VfL Herford: Heininger, Prager; Sauerwald (2), Schultz (2), Jung (1), Schmidt (1), Dewert (3), Lampe (4), Heese, Gräbert (1), Sprott (8), Berger. TG: Beuting (8), Venkord (6), Spädt (4/4), Ebert (2), Kampmann, Arning, Tohermes, Lenzen (je 1).

Quelle: Neue Westfälische


Handball-Umschau: Der TuS 97 lässt den Jürmker Klön am 8. Oktober weiterleben

Bielefeld. Handballer können feiern - das ist bekannt. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Um das zu erfahren, muss man nicht die berühmte Woche nach Saisonschluss auf Mallorca verbringen. Zahlreiche Damen und Herren der werfenden Zunft lassen sich an den meisten Wochenenden beim Einnehmen diverser Getränke in der Stadt treffen.

Aber auch die Partykultur unterliegt offenbar einer gewissen Mini-Globalisierung. Vereinskneipen, in denen sich der Klub am Sonntag nach den Spielen trifft, sind so gut wie ausgestorben. Die Beteiligung örtlicher Vereine an Stadtteilfesten geht immer weiter zurück. Doch einer hält tapfer die Stellung: Die TG Schildesche betreibt beim Stiftsmarkt seit unzähligen Jahren eine Bierbude.


In diesem Jahr meinte es sogar der Spielplan gut mit den "Schildskern". Am Marktwochenende kam Erzrivale TuS 97 zum Kreisliga-Duell. Markige Sprüche gehörten da zum Vorgeplänkel: "Am Stiftsmarktwochenende verliert man nicht gegen den TuS", hatte TG-Coach David Battré postuliert. Tatsächlich holten seine Schützlinge - in einem recht fairen Spiel - zwei Punkte. Da ließ sich der Thekendienst noch ein bisschen beschwingter angehen. "Es hat bei dem schönen Wetter super viel Spaß gemacht. Am Sonntag mussten wir noch Getränke nachholen", berichtet Battré.

»Wenn Stiftsmarkt ist, verliert man nicht gegen den TuS 97«

Handballer hinter der Theke, das gab es früher auch beim Jürmker Klön. Zu Zeiten, als die Leistungsschau der Jöllenbecker Gewerke noch in einem großen Partyzelt mit angrenzender Kirmes gefeiert wurde, waren die Sportler mannschaftsweise zum Dienst am Zapfhahn eingeteilt. Besser noch: Am Klön-Wochenende wurden sämtliche Heimspiele verlegt. Aus unterschiedlichen Gründen wurde das Traditionsfest aber deutlich verkleinert. Einer davon war ein aufwendiges Sicherheitskonzept, das nicht erfüllt werden konnte.

Behördliche Auflagen scheinen immer häufiger einem Engagement von Vereinen entgegen zu stehen. "Als Verein, der Getränke und Essen verkaufen will, wirst du behandelt wie einer, der eine Kneipe aufmacht", sagt Heini Rödding von der TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld. Bis hin zum Gesundheitszeugnis für Mitarbeiter gehe der Aufwand. Mal eben die dritte Mannschaft hinter den Tapeziertisch mit Mettbrötchen stellen - diese Zeiten sind lange vorbei.

Und die Stadtteilfeste? "Die werden ja auch immer kommerzieller vermarktet", sagt Rödding, "und die Veranstalter wollen professionelles Personal." Da begnügt sich Bielefelds höchstklassige Handballmannschaft mit einem Kurzauftritt inklusive einiger Interviews jeweils am Freitagabend auf der Bühne des Heeper Things.

Ein bisschen Eventcharakter versuchte die TSG in den vergangenen Jahren mit dem Oktoberfest in die Sporthalle zu bringen. Zu einem Heimspiel wurde der so genannte Heeper Dom blauweiß dekoriert und Damen im Dirndl erhielten freien Eintritt.

In Jöllenbeck lässt man den "Klön" unter dem Begriff Handball-Klön ebenfalls in der Sporthalle weiterleben. Am 8. Oktober lädt der Verein dazu ein. Sponsorenlauf, Elternturnier und das "TuS 97 and Friends-Turnier" stehen auf dem Programm. Amtlich genehmigte Verpflegung inbegriffen. Matthias Wehmeyer weist auf eine weitere Schwierigkeit in: "Es ist mittlerweile ein riesen Problem, im Rahmenplan noch Termine für so etwas zu finden. Bis Ostern ist ja fast jedes Wochenende voll."

Gefeiert, da darf man unbesorgt sein, wird auch in Handballkreisen fleißig weiter. Nostalgiker werden sich vielleicht ein bisschen umstellen müssen, nicht zuletzt, weil das heimlich unterm Tresen

 

TG Schildesche - TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck IV 25:21 (14:13)

Bielefeld (gwi/as). Die TSG Altenhagen-Heepen IV bleibt in der Tabelle als einziges Team mit weißer Weste ganz oben. Schildesche meldet sich nach einem Derbysieg gegen den TuS 97 IV als Verfolger Nummer eins an.

Jöllenbeck kam nie für einen Sieg in Frage", meinte TG-Trainer David Battré triumphierend. Er sah die Stärke seiner Mannschaft klar in der Abwehr. "Jöllenbeck hat nur drei gute Spieler, da kannst du kannst dich drauf einstellen." TG: Göldner (6/5), Ebert (5), Kawa (4), Kampmann, Spädt (je 3), Beuting, Venkord (je 2). TuS 97: Mühlenweg (7/4), Zinn (6), To. Kleineberg (4), Kruse (2), Kleinschmidt, Eitner (je 1)

Quelle: Neue Westfälische

Zurück