Menu

Handball Archiv Berichte

 

2007

Administrator on 11.8.2016

2007

2007-12-25 TG Schildesche verhindert durch 27:20 Erfolg über TuS Wehe den Sturz auf einen Abstiegsplatz

TG Schildesche – TuS Wehe 27:20 (10:7). Tempohandball war bislang immer das Spiel, mit dem die TG Schildesche seine Gegner überrannte. Doch die jüngsten Niederlagen erforderten eine Umorientierung. Rechtzeitig vor der Weihnachtspause haben Coach Sebastian Cuhlmann und sein Team verstanden. „Wir haben vor der Pause nur fünf Feldtore und zwei Siebenmeter zugelassen“, erklärte der Trainer. Die Abwehr der TG stand felsenfest. Sein Team habe von Anfang an die richtige Einstellung gefunden, so Cuhlmann, der um die Brisanz der Partie nicht weiter werben musste. Bei einer Niederlage drohte der Fall auf einen Abstiegsplatz. „Es war kein Spiel auf hohem Niveau, aber wir haben jetzt Ruhe, um uns zu sammeln“, so der Bielefelder Trainer.

TG Schildesche: Herz/Wulfmeyer, Schneider (6), Schnietz (4), C. Godejohann, Kinkartz, Kawa, Schormann (je 3), Battré, (2), Janiuk, M. Godejohann, Körnig (je 1), Vogel, Merkel.

 

2007-12-30 Handball-Landesliga-Rückblick Hinrunde -
Bericht der Neuen Westfälische
n

Zur Halbzeit reicht es gerade mal fürs Seepferdchen
HANDBALL-LANDESLIGA: Schildesche und Schröttinghausen treiben mit Schwimmflügeln im offenen Meer / Jöllenbecks Tauchstation liegt an der Apfelstraße VON IVO KRAFT

Bielefeld. Die drei Bielefelder Landesligisten haben eine turbulente Halbserie hinter sich. Die Spielklasse entpuppte sich als stürmischer als erwartet. Während Aufsteiger TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II nur kurz in Seenot geriet, treiben Schildesche und Schröttinghausen noch immer im offenen Meer.

Bei Schildesche (Platz elf, 9:17 Punkte) hat wenigstens noch jeder Akteur eine Schwimmweste, wohingegen die Spieler des aktuellen Schlusslichts Schröttinghausen (14., 6:20) mit Schwimmflügeln durch die wogende See plantschen. Immerhin hat sich die HSG inzwischen an die Wasseroberfläche gestrampelt. Schon nach dem kapitalen Fehlstart mit sieben Niederlagen aus sieben Spielen hatte Trainer Michael Brennemann seinen Rücktritt angeboten. Das hatte seine damalige Nichtschwimmer-Gruppe abgelehnt und in Rekordzeit das Seepferdchen erworben. Nach drei zum Teil völlig unerwarteten Siegen kraulten die Schröttinghausener plötzlich mit der Konkurrenz auf Augenhöhe, um sich mit drei Niederlagen in Folge wieder gewaltig zu verschlucken.

Brennemann reagierte und wiederholte sein Rücktritts-Angebot. Dieses Mal einigten sich Spieler, Vorstand und Trainer auf einen Wechsel. Mit Volker Gottschalk und Udo Kompa sind jetzt zwei HSG-Urgesteine für den Klassenerhalt verantwortlich. „Dadurch, dass wir zu zweit sind, können wir viel individuell oder in der Kleingruppe machen“, sagt Kompa, der in dieser Serie eigentlich nur noch sporadisch spielen wollte und jetzt in vorderster Front steht. Dazu wird Kondition gebolzt. „Wir haben oft bis zur 50. Minute geführt und dann noch verloren. Das kann ja kein Zufall sein“, so Kompa. Für die Rückrunde soll zudem der ein oder andere Routinier zurückkehren. Kompa: „Wir werden nicht absteigen. Das kann ich garantieren.“

Diese Aussage würde auch Sebastian Cuhlmann sofort unterschreiben. Allerdings hat der Seegang auf dem Johannisbach gewaltig zugenommen, was die Schildescher Piraten zwischenzeitlich fast von Bord spülte. „Es war klar, dass das zweite Jahr in der Liga schwieriger wird. Alle kennen uns und weil wir letzte Serie Zweiter geworden sind, sind sie gegen uns noch etwas motivierter“, sagt Cuhlmann. Größtes Problem seiner Crew war die Konstanz. Während die TG der Konkurrenz wie beim 38:28 gegen den TuS 97 II oder beim 27:23 in Herford manches Mal nur noch die Schwanzflosse zeigte, schien sie gegen Blomberg (20:21) oder Hüllhorst (23:40) Betonklötze an den Beinen zu haben. Cuhlmann: „Die Saison ist sicher nicht berauschend. Wir wollen in der Rückrunde zulegen, im gesicherten Mittelfeld landen und das wäre dann auch in Ordnung.“

Im Mittelfeld treibt derzeit der TuS 97 II (Platz sieben, 13:13 Punkte) mit. Nur zwischendurch muss sich der Aufsteiger vorgekommen sein wie ein kleiner Junge, der im Freibad permanent von einer Gruppe Halbstarker gedöppt wird. So schwamm der TuS 97 nach dem sechsten Spieltag auf der Erfolgswelle. Nach Platz zwei folgte jedoch ein längerer Tauchgang (18:30 gegen Großenmarpe, 19:30 in Lemgo, 20:31 gegen Hüllhorst), der den Jöllenbeckern aufzeigte, „dass wir ganz oben nichts zu suchen haben“, wie Teamsprecher Marc Steinschmidt meint. Die Jöllenbecker Tauchstation liegt übrigens in Schildesche. Drei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 66:99 kassierte der TuS 97 II bei drei Auftritten an der Apfelstraße. Terminprobleme in Jöllenbeck sollten deshalb künftig anders gelöst werden. Eine Lösung wäre vielleicht, in der Westerfeldschule zu spielen. In dem eigentlich für E-Jugenden vorbehaltenen Jöllenbecker Schuhkarton würden wenigstens die Wellen nicht so hoch schlagen.

 

2007-12-03 Gute Leistung der TG Schildesche reicht gegen Tabellenführer TV Großenmarpe nicht zu einem Punktgewinn

In einem guten Landesligaspiel unterlag die TG Schildesche mit 28:30 (14:16). Nach einem etwas durchwachsenem Start kämpften sich die Schildsker Jungs gegen den Tabellenführer ins Spiel und machten diesem das Leben bis zum Schlußpfiff schwer. Die Schildescher lagen während fast während des kompletten Spiels immer mit ein bis zwei Toren zurück, schafften es aber leider in der Spielentscheidenden Phase nicht den Ausgleich zu erzielen. Begünstigend für den Tabellenführer war in dieser Phase, dass die Schiedsrichter eine Zeitstrafe gegen Großenmarpe zurücknahmen und Ludwig Vogels Versuch, einen Gäste-Konter abzulaufen, mit einer Roten Karte geahndet wurde, so dass die TG plötzlich eine 3:6- Unterzahl zu überstehen hatte. Diese Phase konnte die TG dank guter Einzelleistungen relativ schadlos überstehen, doch leider verließ die Schildescher dann das Abschlußglück, so dass man in eine unglückliche Niederlage einwilligen musste.

TG Trainer Cuhlmann sagte zu diesem Spiel: . „Es ist wichtig, dass wir jetzt wieder Konstanz in diese Leistung reinbekommen. Heute haben wir bewiesen, dass wir eine Landesliga-Truppe sind. Mit dieser Leistung gehören wir auf gar keinen Fall auf einen Abstiegsplatz.“ 

Für die TG spielten: J. Herz, S. Wulfmeyer – C. Schnietz (6), M. Schneider (5), M. Godejohann (4), C. Godejohann (2), L. Vogel (4), P. Kawa (2), F. Schormann (je 2), H. Kinkarts, S. Janiuk, J.-P. Merkel (je 1). 1 1 200 2007-11-18 Nach Derbyniederlage droht die Abstiegszone

In einem Spiel auf hohem kämpferischen und niedrigem spielerischen Niveau mussten wir eine ärgerliche 24:21 (12:11) Auswärtsniederlage gegen die nun auch in der Tabelle benachbarte HSG Schröttinghausen-Babenhausen hinnehmen. Da wir lediglich beim Spielstand von 5:5 ausgleichen konnten und nie in Führung lagen, muss man der HSG wohl einen verdienten Heimsieg attestieren.

Der Knackpunkt war jeweils eine Schwächephase pro Halbzeit, in der der Gastgeber zu einfachen Toren aus dem Rückraum kam und sich auf 10:6 und 17:12 absetzen konnte. Anschließend zeigte die TG zwar auch jeweils eine gute kämpferische Leistung mit stabilisierter Abwehr und einigen Toren nach Gegenstößen, scheiterte aber in den entscheidenden Situationen entweder am glänzenden Keeper der HSG oder verdamelte den Ball. Gerade in der entscheidenden Phase nach der 50. Minute hatten wir einige Möglichkeiten zum Ausgleich. Da wir diese aber nicht verwandelten, mussten wir am Ende offener decken, was der Gastgeber clever nutzte um das Spiel für sich zu entscheiden.

Dabei ist auch ganz offensichtlich geworden, warum bei Spielen mit der HSG immer so wenig Tore fallen: Jede Kreisklasse Mannschaft spielt einen schnelleren Ball. In der Zeit, die die HSG brauchte um den Ball zur Mitte zu tragen, hatten wir einen ganzen Angriff abgeschlosen. Wenn dann unsere Abwehr mal stand, dauerte der Babenhausener Angriff aber auch im Positionsspiel gefühlte Ewigkeiten. So ließ nach minutenlangem Hin- und Herspielen immer wieder die Konzentration in der Abwehr nach und die HSG kam dann doch noch zu ihrem Tor. An dieser Stelle sind zumindest in höheren Ligen auch die Schiedsrichter gefragt, zu einem attraktiveren Handball beizutragen und passives Spiel zu unterbieten. Dies geschah leider viel zu selten. Fraglich ist auch, wieso bei einem solchem Derby ausgerechnet Bielefelder Schiedsrichter angesetzt werden müssen, die beinahe jeden einzelnen Spieler persönlich kennen. Neben dem nicht angezeigten passiven Spiel fühlte ich (als subjektiver Beobachter) meine Mannschaft besonders bei den Freiwurfentscheidungen benachteiligt. Während Babenhausen immer noch einen Freiwurf zugesprochen bekam und so in Ballbesitz blieb, wurden auf der anderen Seite viele Sachen laufen gelassen. Im Einzelnen war das alles vertretbar, nur die Relation passte nicht immer.

Trotzdem muss die Mannschaft in der Lage sein auch so etwas zu verkraften und konzentriert ihren Streifen spielen. An der Motivation und dem Teamgeist fehlte es diesmal sicherlich nicht. Einzig das Selbstbewusstsein ist weit entfernt von dem im letzten Jahr. Von der Spielstärke ist die Landesliga genau unsere Kragenweite, hier können wir gegen jeden gewinnen, aber auch gegen jeden verlieren. Während wir im letzten Jahr als unbedarfter Aufsteiger die Spiele knapp gewannen, haben sich die Mannschaften nun auf uns eingestellt und uns fehlt das letzte Quentchen Konzentration, wodurch wir nun die Spiele knapp verlieren.

Besonders ärgerlich ist, dass wir ausgerechnet gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte schon viele Punkte verloren haben. Somit erwartet uns in den nächsten Spielen mit den beiden Spitzenteams Großenmarpe und Hüllhorst (anschließend noch Wehe) noch ein sehr schweres Restprogramm bis zur Winterpause. Hoffen wir, dass in der kommenden spielfreien Woche alle erst einmal einen klaren Kopf bekommen und dann konzentriert und weiterhin motiviert ins nächste Heimspiel gehen.

Spelverlauf: 4:2, 5:5, 10:6, 12:11; 17:12, 20:19, 22:21, 24:21

Spieler/Torschützen: Wulfmeyer, Herz; Vogel (5), Merkl (4), Schnietz (3/1), M. Godejohann (2), Kinkarts (2), Schneider (2), Janiuk (2/1), C. Godejohann (1), Kawa, Koernig, Schormann, Knollmann(n.e.), Battré (n.e.)

 

2007-11-12 TG Schildesche verliert gegen den Aufstiegsfavorit TuS Möllbergen mit 29:34 (14:18) und muss sich in der Tabelle weiterhin nach unten orientieren

Die TG spielte von Anpfiff bis Abpfiff konsequent eine Manndeckung gegen Möllbergens Jens Thielke. Dieses schien zunächst die richtige Waffe gegen den Gast aus Möllbergen, der ohne Marcel Richter angetreten war, zu sein und die Schildsker warfen schnell eine 3:0-Führung  raus. Dieses gab aber dem Spiele der Schildescher keine Sicherheit und Möllbergen konterte zum 5:8. Leider kam es jetzt immer wieder zu Nachlässigkeiten in der Schildescher Hintermannschaft, so dass immer wieder Daniel Westermann zu einfachen Toren (insgesamt 9 Tore) kommen konnte. Im Angriff schlichen sich immer wieder Ungenauigkeiten im Spielaufbau ein, so dass der Gast sich über die Spielstände 8:12 und 13:15 eine 14:18 Pausenführung erspielen konnte.

In der Pause wurden dann die Schwachpunkte deutlich angesprochen, doch leider konnten die Schildescher die guten Vorsätze nicht umsetzen, so dass Möllbergen immer wieder Lücken im 5 gegen 5 fand und bis zum 21:26 seinen Vorsprung verteidigen konnte.

Jetzt hatte die TG ihre stärkste Phase des Spiels und konnte auf 24:26 aufholen, doch leider hatten die Gastgeber jetzt Pech beim Torabschluss und zwei Lattentreffer verhinderten einen noch engeren Spielstand, so dass Möllbergen die Führung wieder auf 24:30 ausbauen konnte. Dieses lag vor allem daran, dass bei Möllbergen Dennis Eichhorn jetzt gekonnt Regie führte und immer wieder zum Abschluss kam. In der Folgezeit konnte Möllbergen den Vorsprung verwalten und kam somit zu einem letztendlich verdienten 29:34 Sieg.

Jetzt heißt es die Kräfte für die nächste Woche zu bündeln um im Derby gegen die HSG Babenhausen/Schröttinghausen 2 Punkte einzufahren. Dieses wird allerdings kein besonders leichtes Unterfangen, da die „Schröttis“ nach den letzten beiden Siegen vor Selbstvertrauen strotzen.

Für die TG spielten J. Herz, S. Wulfmeyer – M. Schneider (8), C. Schnietz (6/1), M. Godejohann (5), D. Battré (3), L. Vogel, H. Kinkarts, A. Koernig (je 2), P. Kawa (1), I. Knollmann, F. Schormann, C. Godejohann, J.-P. Merkel (n.e)

 

2007-11-04 TG Schildesche holt durch 23:27 (13:16) Sieg in Herford die ersten Auswärtspunkte der Saison

Die Jungs der TG hatten sich für das Spiel beim Kreisnachbarn sehr viel vorgenommen und versuchte deshalb auch gut ins Spiel zu kommen, dieses gelang allerdings zu Spielbeginn nicht sonderlich gut, so dass der Gastgeber über die Spielstände 2:2 und 6:4 einen 9:5 Spielstand herauswerfen konnte. Jetzt erwachte aber das Handballerherz der Schildsker und die TG konnte zum 10:10 ausgleichen. Bis zu Halbzeit verlief das Spiel dann sehr knapp und es stand kurz vor dem Pausenpfiff 13:13, jetzt kam der TG-Express erstmalig ins Rollen, so dass in den letzten Minuten vor dem Signal doch noch eine 13:16 Pausenführung rausgeworfen werden konnte.

In der zweiten Halbzeit konnten die Jungs von der Apfelstraße ihren Vorsprung bis 18:22 verteidigen, jetzt holten die Herforder plötzlich Tor um Tor auf und es stand plötzlich 21:22. In dieser Phase fühlte man sich an die Spiele der vergangenen Wochen erinnert, in denen die Schildsker Jungs häufig einen Vorsprung aus der Hand gaben  und in eine Niederlage einwillige mussten. Doch dieses Mal sollte alles anders sein und die TG machte aus einem 23:23 einen letzendlich verdienten 23:27 Auswärtssieg. In der entscheidenen Phase konnte sich die TG Abwehr wiederholt auf ihren Torwart Johann Herz verlassen, der die TG durch insgesamt 20 Paraden im Spiel hielt.

Hoffentlich können die Schildsker in der nächsten Woche die Schwächeperioden im Spiel weiter reduzieren, damit die TG im Heimspiel gegen den Aufstiegsfavoriten TuS 09 Möllbergen das Spiel möglichst erfolgreich gestalten kann.

Für die TG spielten: J. Herz, S. Wulfmeyer (n.e) – C. Schnietz (11/3), M. Schneider (5), M. Godejohann (4), L. Vogel (2), C. Godejohann (2), H. Kinkartz (1), A. Körnig (1), J.-P. Merkel (1),S. Janiuk, D. Battré, F. Schormann (n.e),

 

2007-10-28 TG Schildesche verliert nach einem heiß umkämpften Derby unglücklich mit 33:35 (19:16) gegen TuS Spenge

Die Schildsker kamen wie am letzten Wochenende in Mennighüffen gut aus den Startlöchern und erspielten sich durch eine hervorragende kämpferische Einstellung eine 9:5 Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sebastian Wulfmeyer im Tor seine Fähigkeiten das ein oder andere Mal unter Beweiß gestellt, leider kam es dann zu einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen ihm und dem Spenger Rechtsaußen, was zur Folge hatte, dass Sebastian Wulfmeyer eine 2 Minuten Strafe verbüßen musste. Leider gab es ungefähr zur gleichen Zeit die zweite 2 Minuten Strafe für Moritz Schneider, so dass der Schildescher Innenblock auseinandergerissen wurde. Diese Lücke schlossen ab sofort Immanuel Knollmann und Mikko Godejohann, was zunächst auch sehr gut gelang und die Schildsker bis zur Pause immer mit 2 bis 3 Toren in Front lagen.

Nach der Pause knüpften die Schildescher Männer an die gute Leistung der ersten Halbzeit an und erspielte sich ein 24:19 Polster. Aus unerfindlichen Gründen brachen die Männer von der Apfelstraße dann ein und der Gast aus Spenge konnte zum 25:25 ausgleichen. Bis zum 28:27 konnten die Jungs von Trainer Sebastian Cuhlmann immer wieder in Führung gehen, dann übernahmen leider die Jungs von Trainer Heiko Holtmann das Zepter und der Gast aus Spenge kam über 30:33 und 33:34 zum letztendlich glücklichen 33:35 Auswärtssieg.

Leider wurde die Partie von zwei Schiedsrichtern geleitet, die mit aller Macht versuchten dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, so dass insgesamt ca. 26 Zeitstrafen verteilt wurden. Teilweise waren die Progressiven Strafen  überzogen und teilweise wurden harte Fouls,  z.B. ein Schlag ins Gesicht gegen Andre Körnig, woraufhin er mit blutender Lippe ausscheiden musste, nicht geahndet wurde. Diese „vermeintlichen“ Fehlentscheidungen kommentierten die Schildescher leider immer wieder, was zu zu vielen 2min wegen Diskussion mit den Schiedsrichtern führte.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Schildescher die gute Leistung der ersten 40 Minuten kompensieren können und somit am nächsten Wochenende im Hexenkessel Barlachhalle gegen die TG Herford endlich wieder 2 Punkte auf der Habenseite verbucht werden können.

Für die TG spielten: S. Wulfmeyer, J. Rademacher – S. Janiuk (4), C. Godejohann (1), D. Battré (1/1), C. Schnietz (3/1), L. Vogel (4), M. Godejohann (6), M. Schneider (4), P.Kawa (3), A. Körnig (2), J.-P. Merkl (3), F. Schormann (2), I. Knollmann 1 1 192 2007-10-11 5. Spieltag Landesliga

 

2007-10-14 TG Schildesche gewinnt dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung 25:19 gegen HSG Handball Lemgo 3

Nachdem in den beiden letzten Spielen unnötig Punkte abgegeben wurden, konnten die TG-Jungs dank einer guten Mannschaftsleistung einen 25:19 (9:8) Sieg einfahren und 2 verdiente Punkte in Schildesche sichern.

Im ersten Durchgang war das Spiel von zwei guten Abwehrreihen geprägt. Hierbei war auf Schildescher Seite vor allem Johann Herz im Tor und ein gut arbeitender Innenblock für den 9:8 Pausenstand verantwortlich. Im Angriff war noch etwas Sand im Getriebe, so dass sich die Cuhlmann-Crew häufig am körperlich starken Defensivblock der Lemgoer Gäste die Zähne ausgebissen hat.

In der zweiten Halbzeit konnte sich die Heimmannschaft über 14:10 und 17:13 auf 22:16 absetzen, diesen Vorsprung konnte die Mannschaft vom Johannisbach bis zum Spielende verteidigen. Positiv an der zweiten Hälfte ist anzumerken, dass alle 14 Spieler eingesetzt werden konnten, ohne dass ein großer Bruch ins Spiel der Heimmannschaft kam. In dieser Phase des Spiels sorgte Torwart Johann Herz für das Tor des Spiels, als er sah, dass der Lemgoer Torwart zu weit vor dem Tor stand.

Außerdem ist sehr positiv anzumerken, dass in der dreiwöchigen Spielpause die Integration der Neuzugänge weiter vorangetrieben werden konnte, so dass vor allem Felix Schormann mit 4 Toren Anteil an dem souveränen Erfolg hatte.Für die TG spielten: J. Herz (1), S. Wulfmeyer; D. Battré; (6/4), C. Schnietz (3/1), L. Vogel (2), M. Godejohann (3), M. Schneider (2), P. Kawa (1), H. Kinkartz (1), A. Koernig (1), F. Schormann (4), S. Janiuk (1), I. Knollmann, J.-P. Merkel

2007-12-10 TG Schildesche verlor nach einer desolaten Leistung bei der HSG Hüllhorst mit 40:23

Der Tabellenzweite wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht und überrumpelte die »Schildsker« schon in den ersten Minuten. So dass sich TG Trainer Sebastian Cuhlmann bereits nach sieben Minuten beim Spielstand von 8:3 gezwungen sah die ersten Auswechselungen durchzuführen. Da diese Maßnahme auch nicht den gewünschten Erfolg hatte, stellte Cuhlmann seine 6:0-Abwehrformation um und ließ von nun an Daniel Becker in Manndeckung nehmen. Auch dies konnte den Triumphzug des Favoriten aus Hüllhorst nicht unterbrechen. So dass zur Halbzeit schon ein deutlicher 17:10 Rückstand zu Buche stand.

Nach der Halbzeit versuchte die TG nochmal den Rückstand zu verkürzen, doch die Bemühungen wurden durch einen gut aufgelegten Christian Laroche im Tor der Hüllhorster zunichte gemacht. In der 43. Minute hatte die HSG Hüllhorst beim Stand von 26:16 zum ersten Mal einen 10 Tore Vorspung herausgespielt. Jetzt brachen bei der TG alle Dämme und die Hüllhorster konnten Trotz diverser Wechsel ihren Vorsprung weiter ausbauen.

TG Trainer Sebastian Cuhlmann erklärte: »Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden, nach der Pause wollten wir nochmal Gas geben, aber bis auf Christian Schnietz hat leider niemand Normalform erreicht. Uns fehlt momentan ein Erfolgserlebnis.«

Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Schildsker in der kommenden Woche ihren Negativlauf gegen den TuS SW Wehe beenden können, um nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern zu müssen. Dies wird nach den Leistungen der letzten Wochen allerdings keine leichte Aufgabe.

Für die TG Schildesche spielten: J. Herz / S. Wulfmeier; C. Schnietz (10), M. Schneider, F. Schormann (je 4), M. Godejohann, D. Battré, H. Kinkartz, A. Körnig, L. Vogel (je 1), Chr. Godejohann, P. Kawa, J.-P. Merkel

 

2007-10-21 TG Schildesche zeigt bei der VfL Mennighüffen II mal wieder ihr Auswärtsgesicht und verliert mit 30:27 (17:17)

Die TG legte los wie die Feuerwehr und führt schnell mit 5:0 in dieser Phase stand die Abwehr der Schildsker wie ein Bollwerk und es wurden immer wieder schnelle Gegenstöße vorgetragen, die sicher verwandelt wurden. Doch plötzlich kam ein Bruch ins Spiel der Schildescher, so dass sich die Mennighüffener über die Zwischenstände 6:9 und 10:11 bis zu Halbzeit auf 17:17  herankämpfen konnten.

Nach der Halbzeit entwickelte sich zunächst ein enges Spiel, wobei die Schildescher bis zur Mitte der 2. Halbzeit ihren knappen Vorsprung verteidigen konnten. Leider kam es dann zu einem folgeschweren unglücklichen Wechselfehler der Schildescher, welches zur Folge hatte, dass zum einen Henrik Kinkartz mit seiner dritten 2-Minutenstrafe auf der Tribüne Platz nehmen musste und zum anderen die Gastgeber die Chance ausnutzen und in der doppelten Überzahl einen 4 Tore Vorsprung herauswarfen.

In dieser spielentscheidenden Phase kam für die Schildescher erschwerend hinzu, dass die bis zu diesem Zeitpunkt unsicher pfeifenden Schiedsrichter das Spiel jetzt völlig aus der Hand gaben. So wurde immer wieder ein sehr hartes Einsteigen, vor allem gegen Kreisläufer Mikko Godejohann nicht geahndet.

Den von den Mennighüffenern herausgeworfenen 4 Tore Vorsprung verteidigten die Mennighüffener bis zum Abpfiff. Dieses gelang ihnen vor allem, da Lars Peitzmeier einen Sahnetag erwischte und 9 Mal in das Schildescher Gehäuse traf.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass die Schildescher nächste Woche beim Heimspiel gegen den TuS Spenge II wieder das von Schildskern lieber gesehene Heimgesicht zeigt und zwei wichtige Punkte einfährt um nicht langfristig in den unteren Tabellenregionen zu bleiben. Hierfür ist allerdings eine Leistungssteigerung in allen Bereichen notwendig.

Für die TG spielten: J. Herz, S. Wulfmeyer – C. Schnietz (12/6), M. Schneider(6),C.Godejohann (1), F, Schormann (1), D. Battré (1), L. Vogel (1), S. Janiuk (1), M. Godejohann (4), H. Kinkartz, A. Körnig, I. Knollmann, P. Kawa

 

2007-09-20 Zwei Neue für Schildesche Bielefeld (ivo).
Handball-Landesligist TG Schildesche hat kurzfristig zwei neue Spieler verpflichtet. Immanuel Knollmann und Felix Schormann haben die Vorbereitung bei Verbandsligist Löhne/Obernbeck mitgemacht und stoßen jetzt zum Team von Sebastian Cuhlmann. „Das gefällt mir gut. Jetzt haben wir jede Position doppelt oder sogar dreifach besetzt“, sagte Cuhlmann. Knollmann spielt im linken Rückraum, Schormann ist auf der Mittelposition oder auf Linksaußen einsetzbar. Beide Akteure sind bereits am kommenden Samstag für die Auswärtsaufgabe in Blomberg spielberechtigt. 1 1 191 2007-09-24 TG Schildesche verliert nach einer katastrophalen Leistung mit 21:20 (8:10) bei der HSG Blomberg-Lippe

Wer glaubt, dass die Schildsker ihre schlechte Leistung von letzter Woche gegen HSG Porta nicht mehr toppen können, hat sich geirrt. Die Auswärtsfahrt nach Blomberg glich einem Himmelfahrtskommando!

In der Anfangsphase lief es dieses Mal, im Vergleich zu den letzten Spielen, bei den TG-Jungs etwas besser und die Schildsker mussten nicht sofort einem hohen Rückstand hinterherlaufen. Es entwickelte sich ein enges, schwaches Spiel, dass so vor sich hin  plätscherte. Es war sehr auffällig, dass die Möglichkeiten beider Mannschaften an diesem Tag sehr limitiert waren. Während Blomberg immer wieder am starken TG-Torwart Johann Herz scheiterte war der Angriff der TG´ler gegen die 5:1 Deckung der Heimmannschaft völlig hilf- und ideenlos, so dass es immer wieder zu unnötigen Fehlern im Positionsspiel kam. Die Schildescher konnten allerdings eine 8:10 Führung in die Halbzeit retten.

Im zweiten Durchgang war das Bild relativ identisch. Während Blomberg immer wieder an Johann Herz, der im gesamten Spiel 21 gehaltene Bälle vorzuweisen hat, scheiterte. Konnte Schildesche die sonst von den Gegnern gefürchtete schnelle 2. Welle und das schnelle Positionsspiel nicht aufziehen. Im gesamten Spielverlauf kam es somit immer wieder zu wechselnden Führungen. Kurz vor Schluss führten die TG-Jungs mit 19:20 aber sie waren nicht in der Lage die knappe Führung ins Ziel zu retten, so dass am Ende ein völlig unnötige 21:20 Niederlage zu Buche steht.

Jetzt heißt es in der 3-wöchigen Herbstferienpause die vorhandenen Defizite aufzuarbeiten um zu versuchen sich schnell aus dem Tabellenkeller zu ziehen.

Für die TG spielten: J. Herz, I.Wächter (n.e) – S. Janiuk (4), C. Godejohann (1), D. Battré (2/1), C. Schnietz (5/1), L. Vogel (3), M. Godejohann (3), P. Kawa (1), F. Schormann (1), H. Kinkartz, I. Knollmann, E. Linnenbruegger (n.e)

 

 

 2007-09-05 TG Schildesche startet mit einer 31:33 Niederlage in Nordhemmern

Die 1. Mannschaft der TG Schildesche musste beim Nachholspiel vom 1. Spieltag gegen LIT Handball Nordhemmern-Mindenerwald 2 in eine unglückliche 31:33 Niederlage einwilligen. In einer bis zur letzten Minute spannenden Partie unterlag die TG letztlich etwas unglücklich beim Aufsteiger. Von Anfang an zeichnete sich eine spannende Begegnung in Nordhemmern ab.

Während der ersten Minuten ging der Gastgeber aus Nordhemmern schnell, angeführt von den beiden starken Rückraumspielern Gunnar Bredemeyer und Hans-Christian Bolte, mit 3 Toren in Führung, die „Schildsker“ kämpften sich dann angeführt von einem gut aufgelegten David Battré ins Spiel und ging mit einem 16:14 Rückstand in die Pause.

Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf gutem Niveau. In der 52. Minute hatte die Cuhlmann-Crew dann das erste Mal die Möglichkeit zu einer 2 Tore Führung leider wurde die Gegenstoß-Chance vergeben, so dass LIT wieder ausgleichen konnte um dann seinerseits in Führung zu gehen, die Nordhemmern-Mindenerwald 2 gegen die alles versuchende „Tgler“ verteidigte. Kurz vor Schluß wurde der Ausgleichstreffer der TGler aufgrund von einem vermeintlich „abgestandenen Kempa-Trick“ durch die kleinlich pfeifenden Schiedsrichter nicht gegeben. Die offensive Deckung der „Schildsker“ wurde zum Schluß nicht mehr belohnt, so dass Nordhemmern-Mindenerwald 2 den alles entscheidenen Treffer zum 31:33 Sieg landen konnte.

Torschützen: Godejohann, C. 4/2; Battré 9/5; Schnietz 4; Godejohann, M. 7; Schneider 2; Kinkartz 2; Kawa; Koernig 2; Merkl 1; Linnenbrügger n.e. 1 1 178 2007-08-26 Neuzugänge

Artikel vom 25.08.2007

Von Sebastian Schuster Bielefeld (WB).

Am Wochenende 1./2. September hebt sich der Vorhang: Bielefelds Handballer starten in die neue Spielzeit.

Für die heimischen Landesligisten TG Schildesche, HSG Schröttinghausen-Babenhausen und TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II gilt es dann wieder, sich zu beweisen »auf den Brettern, die die Welt bedeuten.« Nach berauschenden Vorstellungen und vielen verzückten Zuschauern in der Vorsaison kann TG Schildesches Erfolgscoach Sebastian Cuhlmann nach der langen Sommerpause seine Freude auf das neue Handballjahr kaum verbergen. »Natürlich kribbelt es schon wieder«, gibt der Trainer des Vizemeisters lächelnd zu. In der Vorbereitungsphase war »Seppl« jedoch nicht immer zum Lachen zumute. »Leider hatten wir viele Ausfälle zu verkraften. Es wird sicherlich noch ein wenig dauern, bis wir wieder hundertprozentig aufeinander abgestimmt sind.« Allzu lange dürften die Schildsker für die Findungsphase nicht brauchen, wurde doch das Erfolgsteam der Vorsaison an der Apfelstraße gehalten. »Einzig Arne Puls hat uns in Richtung TSG Altenhagen-Heepen verlassen. Aber mit Kreisläufer Jan-Phillip Merkel aus Lemgo und dem Außen Sascha Janiuk aus Warstein haben wir uns qualitativ gut verstärkt«, ist Cuhlmann von seinen Neuerwerbungen voll überzeugt. Vor allem mit dem pfeilschnellen Janiuk will der TG-Coach auch in diesem Jahr wieder den gewohnten Schildescher Tempohandball aufziehen. Cuhlmann: »Wir wollen wieder schönen Handball spielen und unsere Leistung aus der Vorsaison bestätigen.« Die Vorzeichen für ein erfolgreiches Jahr sind in Schildesche also gegeben. Problematisch könnte es jedoch werden, wenn mehrere Leistungsträger über einen längeren Zeitraum ersetzt werden müssten. Von diesem Problem weiß Michael Brennemann, Trainer der HSG Schröttinghausen-Babenhausen, ein Liedchen zu trällern. Schließlich verlieren seine »Schrötties« mit den Routiniers Stefan Biermann, Udo Kompa und Sven Rahmlow das Herz und die Seele der Mannschaft auf einen Schlag. Als Neuzugänge stehen derzeit lediglich drei Spieler aus der zweiten Mannschaft zubuche. Diese wendete im vergangenen Jahr erst in letzter Minute den Sturz in die Kreisliga B ab. Beim Landesligisten steht also ein erheblicher Umbruch ins Haus. Brennemann: »Natürlich wissen wir, dass uns ein schweres Jahr bevorstehen wird. Deshalb kann unser vorderstes Ziel zunächst nur Klassenverbleib heißen.« Doch trotz des gewaltigen Aderlasses will man sich auch in Schröttinghausen nicht zu früh geschlagen geben. »Ich glaube an meine Jungs. Wenn wir zu einem starken Kollektiv zusammenwachsen und gegen Mennighüffen einen guten Start erwischen, ist alles möglich«, hofft Coach Brennemann insgeheim auf die eine oder andere Überraschung. Mit viel Enthusiasmus blickt man derweil in Jöllenbeck der Landesliga-Premiere des Aufsteigers entgegen. Marc Steinschmidt, Spieler des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II, ist besonders über die Ligaeinteilung hoch erfreut: »Mit Schildesche und Schröttinghausen-Babenhausen in einer Staffel, zudem noch die Ortsnachbarn aus Herford und Spenge dabei: da kann sich wirklich jeder auf attraktive Spiele und eine tolle Stimmung freuen.« Bei den Jürmkern ist die Stimmung trotz einer eher schleppenden Vorbereitung mit vielen Verletzten noch immer bestens. Trainer Jurek Gorski und seine Mannen brennen schließlich darauf, sich nach drei Jahren Landesligaabstinenz erfolgreich zurückzumelden. »Unser Ziel ist es, besser als in unserer letzten Landesliga-Saison abzuschneiden. Sprich einen Platz zwischen eins und elf zu erreichen», schmunzelt Steinschmidt ob der bewusst unpräzise gehaltenen Zielsetzung.

 1 1 180 2007-09-07 2. Spieltag

 

2007-09-09 TG Schildesche landet souveränen 38:28 Sieg gegen Aufsteiger TuS 97 Bielefeld Jöllenbeck II

 

Im ersten Bielefelder Stadtderby der Saison 2007/08 der Landesliga Staffel 1 setzt sich TG Schildesche sicher mit 38:28 (21:17) gegen TuS 97 Bielefeld Jöllenbeck durch.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem 2:5 Rückstand kamen die Schildsker in einem sehr temporeichen Spiel über die Zwischenstände 6:6 und 13:10 zu einer 18:12 Führung. Die TG´ler konnten diese Führung leider nicht in die Halbzeit retten, so dass zum Pausenpfiff nur eine 21:17 Führung auf der Anzeigetafel stand.

Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt von einem sehr hohen Tempo und enormen Kraftaufwand auf beiden Seiten geprägt, was 38 Tore in 30 Minuten belegen.
Nach der Pause drückte die Cuhlmann-Crew weiter aufs Gaspedal, während der Gast aus Jöllenbeck das Tempo aus der 1. Halbzeit nicht mehr mitgehen konnte und dem hohen Kraftaufwand Tribut zollen musste.

Logische Konsequenz war es, dass sich die Männer vom Johannisbach, gestützt auf einer immer besser stehenden Abwehr und einem gut aufgelegten Torwart Sebastian Wulfmeyer, der 18 gehaltene Bälle vorzuweisen hat, weiter absetzen konnte. In dieser Phase des Spiels erspielte sich Schildesche mit viel Cleverness und Tempohandball einen 31:21 Vorsprung. Während die Schildsker die Jöllenbecker Abwehr immer wieder gekonnte auseinander spielte, versuchte sich der Jöllenbecker Rückraum immer wieder in wenig erfolgreichen Einzelaktionen. Jetzt war das Spiel entgültig entschieden und die Schildescher Jungs konnten munter durchwechseln ohne, dass es zu einem Bruch im Spiel kam. Im Laufe dieser Wechselei kamen auch die letzjährigen A-Jugendlichen Eike Linnebrügger auf der Rückraummitte-Position und Julian Rademacher im Tor zu ihren ersten Landesliga Minuten. Alles in allem erzielte die TG einen souveränen und nie gefährdeten Sieg in einem sehr temporeichen Landesligaspiel. Jetzt gilt es die Leistung zu kompensieren, damit am nächsten Wochenende das nächste Heimspiel erfolgreich absolviert werden kann.

Für die TG spielten
S. Wulfmeyer, J. Rademacher- C. Godejohann (2), D. Battré (4/1),
C. Schnietz (3), L. Vogel (4), M. Godejohann (6), M. Schneider (8), P. Kawa (2), S. Janiuk (3), J.-P. Merkl (3), A. Körnig (3) E. Linnenbrügger 1 1 188 2007-09-17 Unterirdische Torquote TG Schildesche – HSG Porta/Westfalica 28:28 (15:16).
Eins war für TG-Coach Sebastian Cuhlmann klar: „Es war eine schwache Leistung von uns.“ Drei Minuten vor dem Abpfiff hatte sich der Trainer wohl schon einen anderen Kommentar zurecht gelegt, denn sein Team führte nach holprigem Spiel mit 28:25. „Es hätte ein Arbeitssieg hätte werden können“, so Cuhlmann, der aber zusehen musste, wie seine Mannschaft den Vorsprung durch hausgemachte Fehler wieder verspielte. Beim 22:22 hatte die TG erstmalig ausgeglichen. Am Ende musste Cuhlmann zugeben: „Nach dem Spielverlauf war es ein Punktgewinn für uns. Dabei war Porta eigentlich eine Klasse schlechter.“
TG: Wulfmeyer/Rademacher; Körnig (3) Schneider, M. Godejohann (je 5), C. Godejohann (5/3), Battré (4), Vogel, Kawa, Kinkartz (je 2), Merkel, Linnenbrügger, Janiuk. 1 1 189 2007-09-17 TuS 97 II und Schildesche spielen remis

 

TG Schildesche - HSG Porta Westfalica 28:28 (15:16).
Auch die TG Schildesche kam mit einer mäßigen Leistung nicht über ein Remis hinaus. Nach dem schlechten Start, der die Gäste mit 3:1 enteilen ließ, liefen die Schildsker ständig einem Rückstand hinterher. »Heute haben wir unsere schwache Seite gezeigt«, bemängelte Trainer Sebastian Cuhlmann. Spielerische Unzulänglichkeiten und eine schlechte Torquote sorgten dafür, dass die TG erst nach der Halbzeit zum 22:22 ausgleichen konnte. Drei Minuten vor Schluss führte der Gastgeber mit 28:27. Angesichts individueller Fehler gelang es nicht, die erstmalige Führung bis zum Ende zu verteidigen. In den letzten Minuten wurde ein Punkt klar »verschenkt«, ansonsten war es wohl eher ein glücklicher Teilerfolg.
TG-Tore: C. Godejohann 5/3, M. Godejohann, Schneider (je 5), Picker (4), Körnig (3), Vogel, Kawa, Kinkartz (je 2). 1 1 187 2007-09-16 TG Schildesche trennt sich nach einem schwachen Spiel 28:28 (15:16) von HSG Porta Westfalica

Wie im letzten Saisonspiel gegen den TuS 97 Bielefeld Jöllenbeck II kamen die Schildescher gegen die HSG Porta schlecht ins Spiel und lagen schnell mit 2:5 zurück.
Leider schafften es die TG´ler dieses Mal nicht den Spieß umzudrehen, sondern die Cuhlmann-Crew lag bis zur Halbzeitpause eigentlich immer mit bis zu drei Toren zurück. Ursachen für die Rückstände waren zum einen die katastrophale Chancenverwertung und zum anderen eine unglückliche Defensivleistung – viele Rückraumwürfe der HSG Porta wurden von einem Schildescher abgefälscht, so dass der TG Schlussmann Sebastian Wulfmeyer selten die Chance hatte sich auszuzeichnen.
In der Halbzeit wurden die Probleme von Trainer Sebastian Cuhlmann deutlich angesprochen und „Seppel“ hatte zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, dass die TG das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen würde.
Nach der Pause präsentierte sich eine hochmotivierte Schildescher Mannschaft den Zuschauern, leider konnte sie TG ihre Abschlussschwäche nicht beheben, so dass der vermeintlich neue Wind schnell verflogen war Schildesche in der 45min. zum ersten Mal beim Stand von 21:21 Ausgleichen konnte.
In der Folgezeit gingen die Jungs von der Apfelstr. sogar mit 25:23 und 28:25 in Führung und man träumte von einem doppelten Punktgewinn. Leider versagt nun die Nerven und es wurde wiederholt freistehend vor dem guten Torwart der HSG Porta vergeben. Erschwerend kam in dieser Phase des Spiels hinzu, dass die nicht immer konsequent pfeifenden Schiedsrichter 2 strittige Entscheidungen gegen die TG fällte, so dass Porta noch zum 28:28 Ausgleich kommen konnte.
In der Schlußphase gelang es der TG dann nicht mehr in den verbleibenden gut 30sec. den Siegtreffer zu erzielen, so dass am Ende eine 28:28 Punkteteilung in einem schwachen Landesliga Spiel zu Buche steht.

Wenn man das ganze Spiel betrachtet ist ganz klar zu erkennen, dass die Schildsker noch auf der Suche nach der Form von letzter Saison sind und es immens wichtig ist, dass immer alle Mann an Bord sind und jeder an seine Leistungsgrenze geht.

Für die TG spielten: S. Wulfmeyer, J. Rademacher (n.e) - C. Godejohann (5/3), D. Battré (4), L. Vogel (2), M. Godejohann (5), M. Schneider (5), P. Kawa (2),
H. Kinkartz (2), A. Koernig (3), Janiuk, Merkel, Linnenbruegger (n.e) 1 1 186 2007-09-11 3. Spieltag Landesliga

 

2007-09-10 Mühelos am TuS 97 vorbei

HANDBALL-LANDESLIGA: Schildesche siegt im Derby klar mit 38:28

Bielefeld (uwe). Eine klare Ansage gab es im Derby zwischen dem Platzhirschen TG Schildesche und dem Aufsteiger TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II. Mit 38:28 wurde der TuS 97 aus der Schildescher Halle gefegt.

TG Schildesche – TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II 38:28 (21:17). Der TuS 97 war bereits mit der schweren Hypothek ins Spiel gegangen, auf die verletzten Torsten Winter, Jens Schmidt und Tim Schäfernolte sowie den urlaubenden Jörn Boekstiegel verzichten zu müssen. Dennoch lieferten sich die beiden für Tempo-Handball bekannten Teams von der ersten Minute an einen Schlagabtausch mit offenem Visier, bei dem dem TuS sogar bis zum 5:2 der bessere Start gelang. „Wir haben ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu kommen, dann lief es aber besser und wir sind zu unseren Gegenstößen gekommen“, meinte Schildesches Trainer Sebastian Cuhlman. Beim 8:8 war die TG wieder dran, dann reichte es beim TuS vorne und hinten nicht mehr. „Da haben sich technische Fehler eingeschlichen, dazu kamen noch unkonzentrierte Abschlüsse. Dafür hat sich Schildesche in bekannter Manier bedankt“, so Jöllenbecks Haupttorschütze Marc Steinschmidt zur vorentscheidenden Phase. Schildesche zog mit einem ersten Zwischenspurt auf 18:11 davon, zum Seitenwechsel hatte sich der TuS bei vier Toren Rückstand immerhin wieder einigermaßen auf Schlagdistanz gebracht.

Dann brach Jöllenbeck regelrecht ein. Bis auf 31:21 Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich Schildesche ab, damit war das Derby endgültig entschieden. In einer fairen Partie vor rund 200 Zuschauern brachten die Hausherren diesen Vorsprung kontrolliert ins Ziel. Cuhlmann: „Die zweite Halbzeit war schon sehr klar. Wir haben ein schönes Tempospiel aufgezogen, die Abwehrsituationen gut gelöst und uns letztendlich ordentlich für die Auftaktniederlage gegen Nordhemmern rehabilitiert.“

Marc Steinschmidt mochte die Niederlage nicht einfach so stehenlassen: „Auch wenn wir nur Aufsteiger sind und Schildesche als Zweiter der Vorsaison ins Spiel gegangen ist, darf man sich in einem Derby, bei dem auch viele unserer Fans auf der Tribüne sitzen, so nicht präsentieren. Wir haben völlig zu Recht auch in dieser Höhe verloren.“ Auf ihren Trainer Jurek Gorski müssen die Jürmker zudem in den nächsten zwei Wochen verzichten, da er Urlaub macht. Heiko Nossek wird ihn vertreten.

TG: Wulfmeyer/Rademacher; Schneider (8), M. Godejohann (6), Vogel (4), Battré (4/1), Schnietz (3), Körnig (3), Merkel (3), Janiuk (3), C. Godejohann (2), Kawa (2), Linnenbrügger.

2007-09-10 Gute Deckung Garant für Tempohandball
Landesliga: TG Schildesche schlägt TuS 97 II mit 38:28

Bielefeld (WB-herz). Mit einem 38:28-Sieg über den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II konnte die TG Schildesche ihre Landesliga-Auftaktpleite reparieren.

TG Schildesche - TuS 97 Bielefeld - Jöllenbeck II 38:28 (21:17). Im ersten Ortsderby der Saison stellte Schildesche unter Beweis stellen, dass die Niederlage vom Dienstag nur ein Ausrutscher war. Der TuS 97 II war der TG Schildesche in allen Belangen unterlegen. Nach einem etwas schleppenden Start (2:5) kam der Gastgeber auf und glich bis zur zwölften Minute zum 8:8 aus. »Danach stand unsere Deckung immer besser,« freute sich Trainer Sebastian Cuhlmann über einen Zwischenspurt auf 18:11. Ende der ersten Halbzeit gab es nochmal eine kurze Durststrecke (20:17) zu überwinden. Im zweiten Abschnitt bauten die »Schildsker« ihr Polster kontinuierlich aus. »Beim 33:23 in derr 55. Minute gab es an unserem klaren Sieg nichts mehr zu deuteln,« meinte Cuhlmann. Dieser überzeugende Sieg sei eine klasse Motivation für kommende Aufgaben. TuS 97 II-Mannschaftssprecher Marc Steinschmidt zeigte sich als fairer Verlierer undsprach von einem verdienten Ergebnis. »Wir haben nur bis zur zehnten Minute mithalten können, bevor die TG Schildesche uns mit ihrem schnellen Spiel gehörig unter Druck gesetzt hat.« In der Abwehr seien die Gäste einfach zu passiv gewesen, um das schnelle Spiel der Schildeschererfolgreich unterbinden zu können. »Dagegen konnten wir mit unserer Angriffsleistung vollauf zufrieden sein,«, resümierte Steinschmidt.

TG Schildesche: Wulfmeyer/Rademacher; Schneider (8), M. Godejohann (6), Vogel (4), Battré (4/1) Körnig, Merkel, Janink, Schnietz (je 3), Kawa, C. Godejohann (je 2).

Zurück